Telelift MultiCar

Telelift MultiCar – viele Funktionen mit nur einer Technik

Das MultiCar wurde speziell für den Einsatz in der Industrie entwickelt. Es ermöglicht individuelle und flexible Lösungen für fast alle Transportgüter. Durch den Einsatz verschiedener Lastaufnahmemittel können Bauteile und vieles mehr an Ort und Stelle gebracht werden.
Mit Hilfe der modularen Schienentechnik fördert MultiCar platzsparend auf engstem Raum und in alle Richtungen, ob horizontal oder vertikal. Die Flexibilität des MultiCar-Systems erlaubt jederzeit eine  einfache und unkomplizierte Anpassung an neue Prozesse. Verschiedene Fördersysteme für unterschiedliche Produktionsabläufe sind somit nicht notwendig.

 


Wenige Komponenten – ein System

MultiCar Fahrwerk

MultiCar Fahrwerk

Die Standardfahrwerke lassen sich mit einer Vielzahl von individuellen Lastaufnahmemitteln kombinieren, um alle Kundenapplikationen abzudecken. Geregelte bürstenlose Antriebe sorgen für konfigurierbare Fahrgeschwindigkeiten in beide Transportrichtungen und eine genaue Positionierung im Lade- und Entladebereich.

 

MultiCar Schiene

Mit dem modularen Aufbau des Schienensystems lassen sich nahezu alle denkbaren Streckenverläufe realisieren. Gerade Schienenelemente, Kurven für horizontale Richtungsänderungen und Bögen für vertikale Richtungsänderungen machen das MultiCar-System hoch flexibel.
In Kombination mit Weichenmodulen können Materialflüsse auf viele Plätze verteilt oder auf einen Punkt zusammengeführt werden.

MultiCar Schiene
MultiCar Steuerung

MultiCar Steuerung

Die Steuerung der Fahraufträge sowie die Anlagenüberwachung und –visulasierung erfolgt mittels des dezentralen, SPS-basierten Telelift TeleControl Steuerungssystems.
Die Steuerungen kommunizieren dabei über ein TCP/IP-Netwerk und die charakteristische Kommunikation über eine im Fahrprofil installierte Kommunikationsschiene.
Eine Systemanalyse ist über die zentrale Visualisierung, die einzelnen Bedienterminals oder über Service-Laptops durchführbar. Auf Wunsch - kann die TeleControl-Steuerung in die Steuerungs- und Überwachungsperipherie des Kunden integriert werden (Anbindung an MES- oder ERP-System, Kopfsteuerung).


Individuelle Gestaltung des Lastaufnahmemittels an den Anforderungen des Kunden

Je nach zu erfüllender Transportaufgabe ist meist die individuelle Gestaltung eines individuellen Lastaufnahmemittels (LAM) notwendig. Die Anbindung des LAM kann dabei je nach Gestalt, Streckenverlauf und Transportgut auf grundsätzlich drei verschiedene Arten erfolgen:

MultiCar starres Lastaufnahmemittel

Starre Anbindung:

Das Lastaufnahmemittel ist fest mit dem Fahrwerk verbunden, wodurch keine Relativbewegung möglich ist. Bei der Durchfahrt von Bögen entsteht also eine Rotation des Lastaufnahmemittels.
Starre Lastaufnahmemittel sind besonders geeignet für den rein horizontalenoder vertikalen Transport.

Merkmale: Höchste Zuladung, Transport in geschlossenen Boxen

Schwerkraftgeregelte Anbindung:

Das Lastaufnahmemittel wird an das Grundfahrzeug mittels eines frei drehbar gelagerten Flansches angebunden. Durch eine niedrigere Anordnung des Schwerpunktes des Transportgutes gegenüber dem Lagerpunkt stellt sich eine eigenständige Lageregelung durch die Schwerkraft ein und ermöglicht so einen schonenden Transport.
Drehbar gelagerte Lastaufnahmemittel sind besonders geeignet für hängende Transporte.

Merkmale: Mittlere Zuladung, schonender Transport

MultiCar schwerkraftgeregeltes Lastaufaufnahmemittel
MultiCar aktiv geregelt

Aktiv geregelte Anbindung:

Das Lastaufnahmemittel wird an das Fahrwerk mittels drehbar gelagertem Flansch angebunden, welcher wiederum über einen separaten Antrieb und ein Kegelradgetriebe aktiv verdreht werden kann. Die Ausrichtung wird durch einen Lagerregelungsantrieb aktiv geregelt und gesteuert. In der Grundfunktionalität wird somit ein Winkelausgleich bei Bogendurchfahrten gewährleistet und das Lastaufnahemittel stets in horizontaler Ausrichtung gehalten.Wahlweise kann das Lastaufnahmemittel an bestimmten Positionen auch aktiv gedreht werden. Im Vergleich zur schwerkraftgeregelten Anbindung werden kompaktere Hüllkurven ermöglicht, da keine Exzentrizität zwischen Drehachse und Schwerpunkt notwendig ist.

Merkmale: Geringere Zuladung, schonender Transport, kleine Hüllkurve, zusätzliche Funktion durch aktive LAM-Positionierung